
Die Lawine ist nicht tief
Skifahrerlawinen reißen im Schnitt nur 40 bis 50 cm tief an. Die mitfließenden Schneemassen sind deshalb meist zu flach für eine Ganzverschüttung. Die harte Altschneedecke darunter verhindert, dass man während des Abgangs tiefer einsinkt.

An der Oberfläche bis zum Stillstand
Vom Erfassen bis zum Stillstand bleibt der Skifahrer an der Oberfläche. Der Schnee, der vor ihm im Staubereich zum Stillstand kommt, ist bereits so verdichtet, dass er auch dort nicht tiefer einsinkt.

Der häufigste Fall
Ist der Großteil der Lawine schon vor dem Skifahrer im Staubereich angekommen, bleibt er meist oben oder ist nur teilverschüttet. Deshalb blieben fast 90 % aller erfassten Skifahrer an der Oberfläche.

Der Ball bleibt sichtbar
Fließen große Schneemassen nach, kann es zur Ganzverschüttung kommen. Zufällig sichtbare Teile oder ein am Körper fixierter Airbag werden dann oft mit zugedeckt. Der Avalanche Ball weicht dank seiner 6-m-Leine nach oben aus und bleibt am längsten sichtbar.
Federkraft statt Gaspatrone
Im Inneren spannt ein Gestell aus Federstahl den Ball auf. Es braucht weder Gas noch Akku. Das System funktioniert seit fast 20 Jahren zuverlässig, ohne eine einzige Rückrufaktion.
- Unbegrenzt oft auslösbar, ohne Kosten für Auslösung oder Überprüfung
- Sofort wieder einsatzbereit, der Ball wird einfach neu verpackt
- Vorbeugend auslösbar, etwa beim Umkehren nach Warnzeichen wie Wummgeräuschen
- Mehrfach patentiert und hergestellt in Österreich

Auf einen Blick
| Gewicht Ball | 500 g |
|---|---|
| Gewicht ganzes System | ca. 1 kg |
| Verbindungsleine | 6 m, 4 mm |
| Auslösung | Federkraft, Griff mit Klett |
| Auslösungen | unbegrenzt, ohne Kosten |
| Herstellung | Österreich |
Was im Paket ist
- Roter Auftriebskörper (Avalanche Ball)
- 6 m Verbindungsleine
- Bauchgurt
- Systemtasche, passt auf gängige Tourenrucksäcke
Packen, auslösen, vorbeugen
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